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Jenseits der programmatisch intendierten Ziele haben soziale Hilfen verschiedene Folgen für die Lebensführung, die Teilhabemöglichkeiten oder das Selbstverständnis von Adressat*innen. Folgen entstehen in komplexen sozialen Zusammenhängen, in die die Hilfen eingebettet sind. Folgenreich sind Vorstellungen über Normalität, Devianz und Hilfsbedürftigkeit, die soziale Situation der Adressat*innen und das Setting, in dem die Hilfe erbracht wird. Entscheidungen im Forschungsprozess prägen, welche Folgen wie erfasst werden: Von welchem gesellschaftlichen Standpunkt aus werden Folgen für welche Gruppen von Adressat*innen erforscht? Welche forschungsmethodischen und theoretischen Perspektiven geben welcher Stimme Raum? Werden best practice oder ‚durchschnittliche‘ Einrichtungen erforscht? \nSocial work can be seen as an intervention that entails various consequences for service users besides its intended policy objectives. These consequences are relevant to the lifestyle and identities of service users and their opportunities for social participation. This article compares various perspectives from which these consequences can be viewed differently. They concern the conceptualisation of service users, the social contexts in which social work is embedded, research methods, the focus on “best” practice, and the societal point of view from which researchers ask questions about consequences.
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