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Trotz zahlreicher Fortschritte in der Wirkungsforschung scheint die Pflege weiterhin Schwierigkeiten zu haben, ihren Beitrag zu Pflegeerfahrungen und Patient:innenergebnissen wissenschaftlich überzeugend darzustellen. Dies begünstigt Entwicklungen, die sowohl die Weiterentwicklung des Berufs als auch seine Etablierung als akademische Disziplin gefährden. Mit diesem Beitrag möchten wir zum theoretischen Diskurs über das Wesen der Pflege und die Erforschung ihrer Wirksamkeit beitragen. Ausgehend von grundlegenden Paradoxa und deren Folgen skizzieren wir drei zentrale Spannungsfelder. Anhand einer scheinbar einfachen Pflegeintervention verdeutlichen wir die spezifischen Merkmale und die Komplexität pflegerischen Handelns. Ergänzend verweisen wir auf eigene Forschungsprojekte, in denen theoriebasierte Evaluationsansätze zum Einsatz kamen. Daraus leiten wir zwei zentrale Erkenntnisse zu Pflegeinterventionen ab und plädieren abschließend für eine stärkere Ausrichtung von Forschungsdesigns an den theoretischen Grundannahmen der Pflege.
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