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In diesem Beitrag wird untersucht, ob ein Case Management im Umfeld von Pflegebedürftigkeit spezifische Bezüge zur professionellen Pflegearbeit aufweist. In einem Within-Method-Triangulationsdesign wurden Interviews mit Klient_innen (n = 19) und Case-Manager_innen (n = 17) im Rahmen des G-BA-Innovationsfondsprojekts ReKo durchgeführt. Die Analyse zeigt, dass die Case-Manager_innen ihre Arbeit im Rahmen des Handlungskonzeptes Case Management auf dem Verständnis, dem Wissen und den Methoden ihrer pflegerischen Ausbildung, Qualifikation und Erfahrung gründen. Die Interviews mit den Klient_innen deuten darauf hin, dass eine pflegerische Vorbildung Vorteile für den Prozess des Case Managements im Bereich der Pflegebedürftigkeit bietet, vor allem im Interaktionsprozess und dem pflegespezifischen Verständnis der Komplexität des Falles. \nThis article examines whether a Case Management in the context of care dependency has specific relations to nursing work. In a within-method-triangulation framework we conducted interviews with clients (n = 19) and case managers (n = 17) from the Innovationsfonds project ReKo. The analysis shows that the case managers ground their work in the case management framework on the understanding, the expertise and the methods of their nursing education qualification and experience. The interviews with the clients indicate that a professional nursing background has certain advantages to the process of case management in the context of care dependency, foremostly in the interaction process and the nursing specific understanding of the case’s complexity.
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