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Basierend auf einer diskursanalytischen Studie aus dem Jahr 2019 zeichnet der Artikel den Wandel vom Prostitutionsgesetz zum Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) nach. Das ProstSchG ist Ergebnis öffentlich-medialer, parteipolitischer und aktivistischer Debatten, welche maßgeblich durch eine zugrunde liegende Sexualmoral strukturiert sind. Diese Struktur wird beleuchtet und zur Basis einer Kritik des ProstSchG: Das neue Gesetz geht einher mit einer Moralisierung, d. h. mit der versuchten Ausweitung partikularer moralischer Ansprüche, sowie einer Homogenisierung des Feldes der Prostitution.
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