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Bis heute scheiden sich in Sachen Nietzsche die Geister: Mancher möchte ihn glatt für verrückt erklären; andere himmeln ihn an; dritte basteln sich eine Art ‚Nietzsche light‘: einen um das Abgründige in seinen Werken entkernten Berufskollegen mit mancherlei interessanten Ideen. In dieser Konstellation scheint es höchste Zeit, sich Nietzsches auf das Jahr 1985 hin kalkulierter Hoffnung zu erinnern, es gäbe dereinst irgendein Genie von Menschenkenner, „welches Herrn F.N. ausgräbt.“ Was also ist dran an diesem Fossil? Wieso und aufgrund welcher Aussagen gehört es an sich eher auf die Couch, nicht aber auf die Anklagebank? Fragen also für ein Buch wie das vorliegende, dem es um Rehabilitierung des lange verpönten biographieorientierten Ansatzes in der Nietzscheforschung geht.
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Über Christian Niemeyer

Christian Niemeyer, Jg. 1952, Dr. phil., Dipl.-Päd., Dipl.-Psych., ist Professor für Sozialpädagogik i.R. mit dem Schwerpunkt Erziehung und Bildung und Erziehung in früher Kindheit und Herausgeber der Zeitschrift für Sozialpädagogik.

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