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Schulassistenz – wie sie heute im SGB VIII und dem SGB IX verankert ist – stellt ein vergleichsweise neues Tätigkeitsfeld an der Schnittstelle von Sozial-, Sonder- und Schulpädagogik dar. Ziel ist die Unterstützung von Schüler:innen mit Behinderungen zur gleichberechtigten Teilhabe am Unterricht. Empirische Studien zeigen, dass dadurch die Inklusionsquote positiv beeinflusst werden kann. Gleichzeitig weisen die Befunde auf eine potenzielle Sonderstellung dieser Schüler:innen im Zuge ihrer Kategorisierung als ›behindert‹ hin. Dies kann dazu führen, dass weitere Diversitätsdimensionen aus dem Blick geraten und betroffene Kinder und Jugendliche erhöhten Exklusionsrisiken ausgesetzt sind. Der vorliegende Artikel geht daher der Frage nach, wie Schulassistenz unter Anerkennung von Diversität von Kindern und Jugendlichen weiterentwickelt werden kann und welchen Nutzen hierzu eine sozial- und organisationspädagogische Perspektive bringt.
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