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Die aktuelle Netflix-Serie Adolescence löste in Großbritannien Debatten um sozialmedial vermittelte Männlichkeit und Tötungen von Mädchen durch Jungen bzw. junge Männer aus. Die Serienproduzenten, besorgte Eltern und Politiker:innen forderten, die Serie in Schulen zu zeigen, und diskutierten ein Verbot Sozialer Medien für unter 16-Jährige. Der Diskussionsbeitrag zeichnet die Debatte nach und problematisiert, wie das Re-Framing als (reine) Genderfrage bei gleichzeitiger Engführung auf Denkweisen als Problem und Verbote als Lösung, weitere soziale und v. a. materielle Faktoren verdeckt. Er schlägt stattdessen eine sozialpsychologische Lesart des Phänomens der Incels vor.
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