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Frankfurt am Main als Labor moderner Stadtentwicklung: Das Buch zeigt anhand prägender Projekte, wie Städte geplant, gebaut und weitergedacht werden. Von der Gestaltung der Skyline über die Neuplanungen im Stadtraum Main bis hin zur Entwicklung des Europaviertels und des Riedbergs: Martin Wentz hat das Bild von Frankfurt nachhaltig geprägt. Zunächst als Planungsdezernent, später als Stadtplaner, forcierte er auch die Hinwendung der Stadt zum Fluss. Allein vier Quartiere entstanden entlang des Mains, Uferpromenaden inklusive. Der Bogen des Buches ist weit gespannt. Es beleuchtet innenstadtnahe Konversionsprojekte ebenso wie den Wohnungsbau an der Stadtkante. Exkurse gelten der Gründerzeit, der Ernst-May-Ära sowie der Zukunft des Städtischen. Dabei diskutiert Wentz Kriterien nachhaltiger Stadtentwicklung sowie Vor- und Nachteile verschiedener Public-Private-Partnership-Modelle. Die vorgestellten Projekte verstehen sich als exemplarische Fallstudien. Sie weisen stets über den Einzelfall hinaus und erörtern allgemeine Planungsprobleme und Lösungen. Das Buch zeigt, welches Wissen Planerinnen und Planer heute benötigen – aus Theorie und Praxis gleichermaßen. Auch wer sich weniger für die Frankfurter Querelen interessiert, sondern mehr für die Kunst des Städtebaus und der Stadtplanung im Allgemeinen, findet ergiebiges Material.

Über Martin Wentz

Professor Dr. Martin Wentz (*1945), Physiker und Stadtplaner DASL, AKH, DV, BDB, war von 1989 bis 2001 Planungs- und Baudezernent der Stadt Frankfurt am Main. Seit 1996 lehrte er Stadtplanung und Städtebau an verschiedenen Hochschulen, zuletzt an der Universität Regensburg. 2001 gründete Martin Wentz ein eigenes Büro, die Wentz Planungsgesellschaft.

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