Unbewusste Vorurteile
Unbewusste Vorurteile
3,00 €
| Produktnummer: | ZTA2404296 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 12.12.2024 |
| Umfang: | 17 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Der Artikel untersucht die transaktionsanalytische Grundhaltung »Ich bin OK – du bist OK« diskriminierungskritisch. Ursprünglich von Eric Berne als Grundposition der Gleichwertigkeit entwickelt, kann diese Haltung in der Praxis zu blinden Flecken bezüglich Diskriminierung und unterdrückenden Machtstrukturen führen. Es wird argumentiert, dass eine unreflektierte Anwendung dieser Haltung reale Ungleichheiten und Vorurteile verharmlosen kann. »Ich bin OK – du bist OK« muss immer im Kontext sozialer Machtverhältnisse gesehen werden. Eine erweiterte Perspektive, die auch kollektive Dimensionen wie »Wir sind OK« und »Es ist OK« einbezieht, wird vorgeschlagen. Der Artikel fordert eine stärkere Berücksichtigung von Rassismus, Sexismus und anderen Diskriminierungsformen sowie eine kritische Reflexion und aktive Auseinandersetzung mit Macht- und Unterdrückungsdynamiken. \nThe article examines the position »I am ok – you are ok« from a discrimination-critical perspective. Initially developed by Eric Berne as a fundamental position of equality, this attitude can lead to blind spots regarding discrimination and oppressive power structures. It is argued that an unreflective application of this stance can trivialise real inequalities and prejudices. An »I’m OK – you’re OK« must always be seen in the context of social power relations. A broader perspective that also includes collective dimensions such as »we are OK« and »it is OK« is proposed. The article calls for greater consideration of racism, sexism and other forms of discrimination as well as critical reflection and active engagement with power and oppression dynamics.
Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...