Laura Bassi gehört wegen ihrer einzigartigen Karriere zu den faszinierendsten Frauengestalten der frühneuzeitlichen Naturwissenschaft. Sie war Europas erste Professorin, hatte eine bezahlte Akademiestelle inne, war Lehrerin einer ganzen Generation oberitalienischer Naturwissenschaftler und, nicht zuletzt, Ehefrau und Mutter. Diese außergewöhnliche Karriere verdankte Laura Bassi wesentlich ihrem Mut, neue Rollen jenseits des zeitgenössischen Frauenbildes zu erfinden und auszufüllen. Von gleicher Bedeutung war aber auch die Unterstützung, die ihr durch die spezifische Wissenschaftskultur ihrer Heimatstadt Bologna, die Loyalität ihres Ehemanns und durch den Papst zuteil wurde. Beate Ceranski analysiert Bassis Biographie in diesem Wechselverhältnis von Umweltgegebenheiten und eigenem Handeln und berücksichtigt dabei insbesondere die Frage, wie sich die verschiedenen Vorstellungen von Wissenschaft und Geschlechterdifferenz auf Bassis Handlungsmöglichkeiten auswirkten.
Unveränderter Nachdruck
2., unveränderte Auflage, 2020
Bindeart: Paperback Format: 152 x 228 x 152 mm Gewicht: 438 g Umfang: 291 Seiten
e0000000000000000000000000065258»Und sie fürchtet sich vor niemandem«https://beltz.de/und-sie-fuerchtet-sich-vor-niemandem/CAMNOSYNC35600https://beltz.de/media/b2/7f/92/1748313901/9783593356006.jpeg?ts=1776405515InStock79EURCAMNOSYNC35600e0000000000000000000000000065258PaperbackBenediktinische Reformen, Naturwissenschaft, Lebensentwurf, Geschlechterrollen, Professur, Disputation, Geschlechtergeschichte, Frühe Neuzeit, Experimentalphysik, Wissenschaftsgeschichte, HumanismusGeschichte und GeschlechterBuch2., unveränderte Auflage, 2020978-3-593-35600-6{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000065258","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueGeschlechtergeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Benediktinische Reformen, Disputation, Humanismus, Geschlechterrollen, Experimentalphysik, Lebensentwurf, Professur, Frühe Neuzeit, Naturwissenschafte0000000000000000000000000065258»Und sie fürchtet sich vor niemandem«7979https://beltz.de/und-sie-fuerchtet-sich-vor-niemandem/CAMNOSYNC35600https://beltz.de/media/b2/7f/92/1748313901/9783593356006.jpeg?ts=1776405515InStockCAMNOSYNC35600e0000000000000000000000000065258PaperbackBenediktinische Reformen, Naturwissenschaft, Lebensentwurf, Geschlechterrollen, Professur, Disputation, Geschlechtergeschichte, Frühe Neuzeit, Experimentalphysik, Wissenschaftsgeschichte, HumanismusGeschichte und GeschlechterBuch2., unveränderte Auflage, 2020978-3-593-35600-6{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000065258","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueGeschlechtergeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Benediktinische Reformen, Disputation, Humanismus, Geschlechterrollen, Experimentalphysik, Lebensentwurf, Professur, Frühe Neuzeit, Naturwissenschaft/Startseite/Startseite/Wissenschaft/Startseite/Wissenschaft/Geschichtee0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000000302e0000000000000000000000000000361e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000302CampusLaura Bassi gehört wegen ihrer einzigartigen Karriere zu den faszinierendsten Frauengestalten der frühneuzeitlichen Naturwissenschaft. Sie war Europas erste Professorin, hatte eine bezahlte Akademiestelle inne, war Lehrerin einer ganzen Generation oberitalienischer Naturwissenschaftler und, nicht zuletzt, Ehefrau und Mutter. Diese außergewöhnliche Karriere verdankte Laura Bassi wesentlich ihrem Mut, neue Rollen jenseits des zeitgenössischen Frauenbildes zu erfinden und auszufüllen. Von gleicher Bedeutung war aber auch die Unterstützung, die ihr durch die spezifische Wissenschaftskultur ihrer Heimatstadt Bologna, die Loyalität ihres Ehemanns und durch den Papst zuteil wurde. Beate Ceranski analysiert Bassis Biographie in diesem Wechselverhältnis von Umweltgegebenheiten und eigenem Handeln und berücksichtigt dabei insbesondere die Frage, wie sich die verschiedenen Vorstellungen von Wissenschaft und Geschlechterdifferenz auf Bassis Handlungsmöglichkeiten auswirkten.
Unveränderter Nachdruck79