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Ein Kind mit einer Behinderung zu bekommen kann eine Familie vor besondere Herausforderungen stellen. Familienstresstheorien, wie das ABC-X-Modell nach Reuben Hill (1949) oder die Weiterentwicklung dessen zum »Family Adjustment and Adaption Response Model«, kurz: FAAR-Modell, zeigen, dass diesen Herausforderungen familiäre Ressourcen entgegenwirken (vgl. auch Patterson 2002, S. 350). Als eine dieser Ressourcen gilt die emotionale Verbundenheit der Familie. Gemeinsamer Musizierpraxis werden regelmäßig sowohl kohäsive Wirkungen als auch positive Einflüsse auf zwischenmenschliche Interaktionen zugeschrieben. Im Zuge einer videographischen Analyse werden exemplarisch musikalische Mutter-Kind-Interaktionen rekonstruiert und im Hinblick auf ihr mögliches Potenzial bezüglich einer positiven Wirkung auf die Ressource der Bindungsstärke analysiert. \nFamilies with disabled children are often confronted with challenges. According to family stress theory it is noticeable that these challenges are counteracted by family resources. One of these resources is the emotional bond of the family. Joint music making is known for both: cohesive effects and positive influences on interpersonal interactions. Previous research demonstrates the positive effects on social cohesion, emotional closeness and interpersonal interaction of joint music making. This article presents outcomes of a videographic analysis, in which exemplary musical mother-child interactions are reconstructed and analysed with regard to their possible potential for a positive effect on the resource of bonding strength.
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