Moderne Gesellschaften begegnen der gegenwärtigen ökologischen Krise kaum noch anders als im Modus bloßer Reaktion. Allenfalls versuchen sie, einzelne ihrer Folgen abzufedern; die Ursachen hingegen bleiben weitgehend unberührt. Um dieses Verhältnis moderner Gesellschaften zur natürlichen Umwelt neu zu bestimmen, greift Felix Kämper auf das Instrumentarium der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule zurück. Seine Diagnosen stützen sich insbesondere auf die naturgeschichtlichen Ansätze von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer sowie Jürgen Habermas. Indem die Kritische Theorie so aus der Fixierung auf innergesellschaftliche Probleme gelöst wird, eröffnen sich der ökologisch orientierten Gesellschaftskritik zukunftsweisende Perspektiven, die im Kampf um den Schutz der Natur einen emanzipatorischen Anspruch nicht unterlaufen.
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Felix Kämper, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt am Forschungszentrum Normative Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.
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