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Das Konzept, dass alle Kinder im Gleichschritt lernen, gleiche Inhalte zur gleichen Zeit mit dem gleichen Arbeitsblatt bearbeiten, ist in der didaktischen Welt überwunden und wird auch nicht empfohlen. Betrachtet man jedoch das Thema Prüfungen und pädagogische Diagnostik, so wird weiterhin eine Prüfungskultur im Gleichschritt in der Praxis angewendet, in der Lernende einer gewissen Klassenstufe dieselben Tests zur gleichen Zeit absolvieren, um eine angebliche Vergleichbarkeit sicherzustellen. Diese Annahme entstammt einem papierbasierten Zeitalter, in dem die Lehrkraft noch als Einzelkämpferin oder Einzelkämpfer sämtliche Tests selbst entwickelte. Eine zukunftsweisende Prüfungskultur erfordert dagegen Kooperation auf allen Ebenen. Mit computerbasierten Systemen lassen sich heute Prüfungen realisieren, die trotz unterschiedlicher Aufgabenniveaus, variierender Hilfestellungen und zeitlich flexibler Durchführung vergleichbare Ergebnisse ermöglichen, wenn dies vorher empirisch geprüft wurde.
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