Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Wie reagierten im Zeitalter der Weltkriege die jeweils Mächtigsten eines Landes, als ihnen bewusst wurde, dass der Krieg, für dessen Führung sie – schuldhaft oder schuldlos – verantwortlich waren, unwiderruflich verloren war? Bernd Wegner beantwortet diese Frage anhand von vier anschaulich erzählten historischen Konstellationen, in denen strategische Entscheidungen zu treffen waren, bei denen es um die Existenz der Nation, zumindest aber um das Überleben jener politischen und gesellschaftlichen Ordnung ging, unter der die jeweilige Nation sich organisiert hatte: am Scheitern Deutschlands im Ersten und im Zweiten Weltkrieg (1918 und 1945), an der Niederlage Frankreichs 1940 sowie am Kriegsaustritt Finnlands 1944. Er fragt nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Umgang mit dem militärischen Scheitern sowie nach den jeweiligen Entscheidungsspielräumen der Akteure – Ludendorff, Weygand, Pétain, Churchill, de Gaulle, Mannerheim und Hitler. So zeigt sich: Verlieren ist schwer, »erfolgreich« verlieren gar eine Kunst.

Über Bernd Wegner

Bernd Wegner ist Professor (em.) an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg. berndwegnergeschichte.de

Mehr zu Bernd Wegner

Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...