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Rolf Ahlrichs, Angelika Dembek, Peter Nick, Elisabeth Richter, Jana Sämann und Benedikt Sturzenhecker gehen in ihrem Beitrag der Frage nach, welches wissenschaftliche Wissen professionelle Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit benötigen. Außerdem klären sie, wie Fachkräfte sich solches Wissen aneignen, wie Wissen partizipativ in Kooperation von Praxis und Forschung in der Kinder- und Jugendarbeit erzeugt werden kann und wie der Wissenschaftsbezug von Professionalität durch einen praxisnahen Transfer gefördert werden kann. Der Beitrag basiert auf Gruppendiskussionen, welche die Autorinnen und Autoren in mehreren deutschen Städten mit Fachkräften vor Ort sowie Leitungskräften aus der offenen und verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit geführt haben. Anschließend haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Argumente aus der Praxis inhaltsanalytisch rekonstruiert. Die so gewonnenen Deutungshypothesen haben sie dann wieder in die Praxis zurückgegeben und dort zur Diskussion gestellt. So wurde ein zwischen Wissenschaft und Praxis abgestimmtes Ergebnis erzielt. Genauer betrachtet werden in dem Beitrag die Aneignung wissenschaftlichen Wissens im Studium, die unterschiedlichen Verwendungsweisen dieses Wissens in der Praxis, das Professionsverständnis der Praktikerinnen und Praktiker und das Bild von Wissenschaft, das diese dabei haben, Vorstellungen von einer partizipativen Erzeugung relevanten Jugendarbeitswissens und Erwartungen an einen praxisrelevanten Wissenstransfer. Aus all dem leitet das Wissenschaftsteam abschließend einige Folgerungen ab.
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