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Der Aufbau von Beziehungen zu jungen wohnungslosen Menschen ist für Fachkräfte der Sozialen Arbeit häufig eine Herausforderung, da diese als schwer erreichbare Adressat_innen wahrgenommen werden. Unsere Sekundäranalyse qualitativer Daten, in der die Sicht junger Menschen ohne eigene Wohnung aus verstehender Perspektive rekonstruiert wird, zeigt, dass das Eingehen von Beziehungen für vulnerable Personen sehr voraussetzungsreich ist: Ihr eigenes Beziehungshandeln ist vor dem Hintergrund biografischer Erfahrungen oftmals von schwerwiegenden Vertrauensverlusten gekennzeichnet, sodass Vertrauen erst mühsam wiedererlangt werden muss. Das Wissen um die von den Jugendlichen artikulierten Bedingungen der Vertrauenswiederherstellung ist bedeutsam für die Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit und sollte für eine vertrauensbildende Soziale Arbeit ernst genommen werden. \nBuilding relationships with young homeless people, perceived as difficult to reach, is often a challenge for social work professionals. Our secondary analysis of qualitative data, in which the view of young people without shelter is reconstructed from an understanding perspective, shows that entering relationships is very preconditional for vulnerable persons: Against the background of biographical experiences, their own relationship activities are often influenced by serious losses of trust, so that trust must first be regained with difficulty. Knowing about the conditions for building trust articulated by the young people is significant for shaping professional relationships and should be taken seriously for trust-building social work.
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