Das Konzept von Wissen als Eigentum ist vielschichtig und komplex. Tilman Reitz zeigt, dass im technologisch fortgeschrittenen Kapitalismus Wissen nur dann ökonomisch genutzt werden kann, wenn es gleichzeitig teilweise fehlt und künstlich begrenzt wird. Diese doppelte Dynamik offenbart sich beispielsweise in der Reduktion von Wissen auf bloße Information in der Digitalwirtschaft, in der Kontrolle der Wissenschaft durch den sogenannten akademischen Kapitalismus und in der Verselbstständigung von vermeintlichen Gewissheiten in der modernen politischen Öffentlichkeit. Philosophische, ökonomische und soziologische Ansätze verdeutlichen, wie die Zwänge der Wissensökonomie das Wissen selbst bedrohen.
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1. Auflage
Bindeart: Paperback Format: 150 x 230 x 150 mm Umfang: ca. 140 Seiten
Aus der Reihe: Strukturwandel des Eigentums
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