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Die alltagssprachliche Charakterisierung von Handlungen, Personen oder Vorgängen als pädagogisch/unpädagogisch strukturiert in ihrer einfachen Dichotomie ganze Sinnhorizonte von Bildung und Erziehung. Der von Marcelo Caruso und Michael Geiss herausgegebene Themenschwerpunkt erkundet auf historischem Pfad, wie dieses Vokabular und die damit verbundenen Gehalte entstanden und wie sie sich etablierten und weiterdifferenzierten. Ein Bereich des Pädagogischen sei im Kontext der frühen Lehrerbildung im 18. Jahrhunderts entstanden, ohne dass dieses Vokabular verfügbar wäre (Kathrin Berdelmann, Sabine Reh, Joachim Scholz). Dennoch ist der Durchbruch dieser Semantik seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts belegbar und wirksam (Daniel Przygoda, Friedrich Schollmeyer). Diese Semantik differenzierte sich im 19. Jahrhundert weiter, nicht zuletzt im Zuge ihrer Transnationalisierung (Marcelo Caruso), darunter auch, im Gewand des „Pädagogischen“ als Verständigungsbasis für die Etablierung eines entsprechenden Universitätsfaches (Wolfgang Meseth). Im Allgemeinen Teil untersucht Martin Goldfriedrich in einer bundesweiten Querschnittsstudie die Beschaffenheit von Modulhandbüchern von Grundschullehramtsstudiengängen hinsichtlich inklusionspädagogischer Kompetenzen und entwickelt damit Hinweise für die Curriculumentwicklung.
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