Im ersten Beitrag unternimmt Daniel Lieb eine Neubetrachtung der historischen wie gegenwärtigen Methodendiskussion wissenschaftlicher Pädagogik aus der Perspektive der Welt-System-Analyse nach Immanuel Wallerstein. Anschließend diskutiert der Beitrag von Eik Gädeke, dass Verantwortung in daten- und plattformbasierten Bildungskontexten nicht dem Einzelnen aufgebürdet werden kann, sondern erst im Zusammenspiel von Menschen und Technik entsteht und deshalb nur gemeinsam getragen, befragt und gestaltet werden kann. Danach untersucht Dominik Hank in seinem Beitrag die Einflüsse der Bindungstheorie und der Kibbutzerziehung auf die Ausgestaltung der frühen Kindheit während der 1960er und 1970er Jahre. Der darauffolgende Beitrag von Josephine Jahn analysiert aktuelle Entwicklungen im Umgang mit sozialen Medien in der Schulsozialarbeit und zeigt, wie sich entsprechende Praktiken zwischen 2021 und 2025 verändert haben. Abschließend zeigt Maria Pfützner auf, wie digitale Bildungsdokumentation in Kindertageseinrichtungen neue Möglichkeiten der Reflexion und Elternkommunikation schafft, aber zugleich zu einer ,Instagramisierung‘ pädagogischer Praxis führt, in der Sichtbarkeit und Darstellbarkeit zunehmend an Bedeutung gewinnen.
1. Auflage 2026
Bindeart: E-Book/pdf Umfang: 172 Seiten Verlag: Beltz Juventa
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