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Ängste liegen aktuell bei Heranwachsenden auf einem hohen Niveau. Die soziale Unterstützung gilt als Schutzfaktor für die psychische Entwicklung. Die querschnittliche Vergleichsstudie untersucht den Einfluss von Bindungsmustern, Geschlecht und Verhaltensauffälligkeit auf die Angstäußerungen von Grundschulkindern (N = 98) in zwei Kohorten (2012 versus 2022). Die Ergebnisse deuten auf eine zeitliche Zunahme an Ängsten und ein gehäuftes Auftreten bei Mädchen im Vergleich zu Jungen hin, unabhängig von Bindungsmuster und Verhaltensauffälligkeit. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen und der Bindungstheorie diskutiert.
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