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Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wie trans* Jugendliche Agency im Umgang mit Diskriminierung in der Schule herstellen. Einem relationalen Verständnis von Agency folgend, werden die Handlungsspielräume der Jugendlichen davon beeinflusst, inwiefern Fachkräfte Verantwortung übernehmen, Dominanzkultur entgegenzuwirken. Wenn sich pädagogische Fachkräfte mit Dominanzkultur loyalisieren, erschwert dies die Thematisierung von Diskriminierungserfahrungen. Auch unter diesen Bedingungen stellen Jugendliche Agency her, indem sie diskriminierende Situationen aushalten oder sich ihnen entziehen. Positionieren sich pädagogische Fachkräfte proaktiv gegen die Dominanzkultur und schaffen verbündete Gesprächsräume, erleichtert dies trans* Jugendlichen, ihre Diskriminierungserfahrungen zu thematisieren und einzuordnen. Gleichzeitig bedarf es einer institutionellen Verantwortungsübernahme, um die Handlungsspielräume nachhaltig zu erweitern.
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