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Dieser Beitrag beschreibt im Rahmen der Transaktionsanalyse das Konzept »Autonomie realistisch«. Zunächst wird Autonomie aus der Sicht Eric Bernes dargestellt, danach aus einem philosophiegeschichtlichen Blickwinkel beleuchtet. Autonomie wird dabei in einen Zusammenhang mit der Idee des Schattens und dem Aspekt der Verletzlichkeit gebracht. Daraus wird – in Anlehnung an Fanita Englishs Konzept »Ich bin OK – du bist OK – realistisch« – ein Ansatz von »Autonomie realistisch« entwickelt, der Autonomie nicht als Idealzustand konzipiert, sondern als eine möglichst von Illusionen befreite Haltung, die die menschliche Fragilität und die persönlichen Grenzen anerkennt und integriert und als Chancen begreift, dem Leben standzuhalten. Diese Haltung erfordert Mut und ein bejahendes Vertrauen in das eigene Gewordensein.
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