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Die heutigen Institutionen der Berufs- und Fachbildung wurden in den 1890er Jahren aus der Taufe gehoben. Das technische Fachschulwesen erlebte im späten Kaiserreich seine Blütezeit - die "neue" Berufsschule hingegen konnte sich erst in der Weimarer Republik im öffentlichen Bewusstsein etablieren. Die Institutionalisierung des Systems Beruflicher Bildung wurde von bildungs-, berechtigungs- und sozialpolitischen, aber auch von ökonomischen Erwägungen geprägt. Diskontinuitäten und Kontinuitäten sind für den Prozess der Systembildung charakteristisch. Erst die Demokratisierung der Gesellschaft in der Weimarer Republik sicherte der Berufs- und Fachbildung einen festen Platz in der deutschen Bildungslandschaft.



Inhalt:

1. Einleitung

2. Kaiserreich 1871-1918

3. Weimarer Republik 1919-1933

4. Versuch einer Bilanz 1870-1933

Literatur
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