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In dem Beitrag werden erste Ergebnisse aus einem laufenden Projekt zur Entwicklung eines Lehrwerks vorgestellt, das angehende Lehrkräfte für soziale Benachteiligungen sowie damit verbundene Herausforderungen und Ressourcen sensibilisieren soll. Bildungserfolg in benachteiligten Lebenslagen sollte nicht auf schulische Leistungen und formale Abschlüsse reduziert werden. Vielmehr muss er als ein dynamischer Prozess verstanden werden, der die mehrdimensionalen Lebenslagen der Lernenden, ihre Ressourcen, Herausforderungen, aber auch ihre versteckten Bildungskosten einbezieht, um das Konzept des Bildungserfolgs für junge Menschen mit unterschiedlichen Benachteiligungen zu verbessern. Basierend auf Fallanalysen werden erste Muster und Konstellationen von Lebenslagen sowie förderliche Bedingungen für Bildungsverläufe erfasst und Hypothesen abgeleitet.
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