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Gunda Voigts und Ann-Kathrin Haid informieren darüber, inwiefern Sport in kommunalen Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) ein wichtiges Handlungsfeld darstellen kann und welchen Stellenwert sportliche Angebote der offenen Einrichtungen für Jugendliche in den Städten haben. Die Autorinnen weisen darauf hin, dass Bewegungsangebote der OKJA sich wegen ihrer dezidiert sozialpädagogischen Ausrichtung vom Wettkampfsport in Sportvereinen unterscheiden. Mitgeteilt werden in dem Beitrag Befunde aus einem qualitativen Forschungsprojekt mit dem Titel „Soziale Teilhabe durch Sportangebote in Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit“, das Teil des Projekts „Move for Health“ der Deutschen Sportjugend war. Außerdem werden Ergebnisse einer bundesweiten Befragung von Jugendlichen zu ihrer psychischen Gesundheit und deren Zusammenhang mit der Ausübung von Sportaktivitäten präsentiert. Dargestellt werden das methodische Design der qualitativen Befragung jugendlicher Nutzerinnen und Nutzer von Einrichtungen der OKJA, die Assoziationen, welche Jugendliche mit Sport verbinden, spezifische Nutzungs- und die Organisationsformen von Sportangeboten in der OKJA sowie Zugänge und Barrieren für die Teilhabe an solchen Sportmöglichkeiten. Die Autorinnen heben den psychisch stabilisierenden Faktor von Sport in der OKJA hervor. Abschließend bezeichnen sie Sport als einen „Pull-Faktor“, der Jugendliche in die offenen Einrichtungen hineinzieht.
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