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Frauen mit Migrationshintergrund stellen ein Potenzial für den Arbeitsmarkt dar – welches sie jedoch oftmals nicht in adäquater Form einbringen können. Eine intersektionelle Analyse ihrer Situation mit Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt vielmehr, dass Frauen mit Migrationshintergrund überproportional häufig strukturell benachteiligt sind – und sich damit soziale Ungleichheitsverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt reproduzieren (bspw. im Bereich der beruflichen Statusgruppen, Verdienstmöglichkeiten und Altersarmut). Neben der (Nicht-)Anerkennung von Abschlüssen, vielerorts fehlende systematische Kompetenzanalysen und fehlender Passgenauigkeit und Flexibilität von Nachqualifizierungen können (je nach Lebenslage und Qualifikationsstatus) stellen u.a. die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wenig transparente Informationen über das komplexe Bildungs- und Beschäftigungssystem, aufenthaltsrechtliche Fragen und intersektionale Diskriminierungserfahrungen Herausforderungen für Frauen mit Migrationshintergrund darstellen. Der Beitrag thematisiert heterogene Lebenslagen, Qualifikations- und Berufserfahrungen der Frauen, Barrieren im Zugang zu Qualifizierung und Erwerbsarbeit sowie Gelingensbedingungen, die wirkungsvoll die arbeitsmarktliche Teilhabe von Frauen mit Migrationshintergrund stärken können.
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