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Personen, die strafrechtlich verurteilt werden und denen eine psychische Erkrankung attestiert wird, werden nach einer Verurteilung nach § 63 StGB/§ 64 StGB in der forensischen Psychiatrie untergebracht und dort mit den Zielen der „Besserung und Sicherung“ (§ 62 StGB) verwahrt. In diesem Beitrag wird der Maßregelvollzug nach § 64 StGB aus einer gesundheitssoziologischen Perspektive untersucht, wobei der Schwerpunkt auf der interaktiven Hervorbringung – dem Doing – von Gesundheit und Krankheit liegt. Dazu wurden im Rahmen einer qualitativen Studie neun Interviews mit Untergebrachten und Angestellten des Maßregelvollzugs geführt, die mittels der Grounded Theory ausgewertet wurden. Hierbei zeigte sich, dass die Untergebrachten für ein erfolgreiches Durchkommen komplexe performative Praktiken inkorporieren müssen.
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