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Der Artikel diskutiert Kritik und Möglichkeit der Wiederaneignung von Emanzipation in der Erziehungswissenschaft. Die dem Begriff inhärenten problematischen politischen Bezüge und Inanspruchnahmen werden insbesondere in der (erziehungswissenschaftlichen) Geschlechterforschung deutlich. Zentrale Bedeutungen von Emanzipation werden diskutiert und im Hinblick auf die ihnen inhärenten macht- und herrschaftssichernden Praxen und Folgen analysiert. Abschließend wird für eine Wiederaneignung von Emanzipation plädiert. Notwendig ist dafür eine Auseinandersetzung mit drei Dimensionen, nämlich mit Emanzipation als Recht und als Möglichkeit, anders zu werden und zu sein, Emanzipation als Recht und Möglichkeit, Lebensverhältnisse zu verändern und schließlich mit Emanzipation als Praxis der kollektiven Entwicklung neuer Artikulationen.
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