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Im folgenden Beitrag werden anhand von Gesprächen mit als geflüchtet adressierten jungen Frauen*1 und Sozialarbeiter*innen bewusste oder unbewusste Zuschreibungen und dadurch erzeugte Grenzziehungen herausgearbeitet, die sowohl die Interaktionen zwischen jungen Menschen betreffen als auch die Strukturiertheit von Angeboten und Konzepten der Sozialen Arbeit/der Kinder- und Jugendhilfe. Zudem werden der Umgang der jungen Frauen* damit betrachtet und die Erkenntnisse auf das Arbeiten in den Hilfen zur Erziehung übertragen. Der Beitrag basiert auf Beobachtungen und Erkenntnissen aus einem DFG-Forschungsprojekt zur Selbst-Bildung und Subjektivierung von als geflüchtet adressierten jungen Frauen* am Institut für Ethnologie der LMU München.
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