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Peter Kühn, Theresa Lempp und Sebastian Schröer-Werner reflektieren die aktuelle Entgrenzung zweier Arbeitsfelder der Jugendarbeit: der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und der Mobilen Jugendarbeit (MJA). Aus dieser Entwicklung ergibt sich für sie die Frage, ob die Grenze zwischen Offener Kinder- und Jugendarbeit und Mobiler Jugend(sozial)arbeit aufgelöst werden sollte oder ob stattdessen eine Profilschärfung beider Bereiche erforderlich ist. Kühn, Lempp und Schöer-Werner stellen in ihrem Beitrag dar, welche Gestalt solche Entgrenzungen in verschiedenen Regionen des Landes aktuell annehmen sowie welche Vor- und Nachteile diese Tendenz mit sich bringt. Dabei führen sie Perspektiven aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis zusammen. Zunächst stellen sie den in Dresden gewählten adaptiven Ansatz vor. Daran anknüpfend skizzieren sie arbeitsfeldbezogene Profile von OKJA und MJA und deren theoretische Bezüge. Abschließend machen Kühn, Lempp und Schöer-Werner Vorschläge, wie das Verhältnis von OKJA und MJA in Zukunft rechtlich gestaltet und organisatorisch geregelt werden könnte.
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