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Mit Blick auf ethnografische Forschungszugänge wird die Aneignung und Bearbeitung von praktischem Wissen in seiner Alltagsrelevanz fokussiert und ein Schwerpunkt auf die Konstitution von Sozialität und Identität gelegt. Dem Forschungsinteresse der Ethnografie an lebensweltlich situierten Sinnkonstruktionen folgend, die auch widerständige und deviante Praktiken einschließen, wird eine Eingrenzung des informellen Lernens auf eine mögliche bildungsbiografische Verwertbarkeit in Frage gestellt. Drei Dimensionen einer lebensweltlichen Aneignung bzw. Bearbeitung praktischen Wissens werden anhand ethnografischer Studien entfaltet: ein Teilhabewissen zur sozialen Logik spezifischer Handlungsräume, die Performativität kategorialer Zugehörigkeiten als Darstellungs- und Attributionswissen sowie ein multisensorisches Körperwissen zwischen Körperbeherrschung und Unverfügbarkeit.
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