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Der aktuelle Diskurs über das Wie soziologischer Theoriebildung (doing theory) ignoriert bislang das Theorie-Empirie-Verhältnis. Am Fall der ›Theoretischen Empirie‹ und damit der qualitativen respektive ethnografischen Forschung diskutiert der Aufsatz diese spezifische Form des Theoretisierens mit Empirie. Gegen eine funktionale Perspektive nimmt der Aufsatz zwei Erweiterungen vor: Erstens argumentiert er, dass empirische Befunde durch eine dialektische Theorie-Empirie-Relation konstituiert werden; zweitens rückt er die Subjekte der Theoriebildung in den Blick, und zwar ihr Selbst-Theorie-Verhältnis. Schließlich argumentiert er, dass die Theoretische Empirie kaum die theoretische Theorie irritieren kann, sondern zu einer eigenständigen Position im Feld soziologischer Theorie geführt hat.
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