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In diesem Beitrag werden Gesellungen als Verkörperungslaboratorien in der raumzeitlichen Polymorphie kultureller Ordnung thematisch. Mit exemplarischem Bezug auf fotografische Selbstdarstellungen der Landjugend und des Parkour in Social Media werden die raumzeitlichen Ausformungen von Bewegungsmustern und Weltbezugnahmen rekonstruiert. In den formalästhetischen Vergleichen der mediatisierten Aufführungen und Bühnenbilder lassen sich Gesellungen als differente Spielzeiträume für die Erprobung von Selbst-Welt-Verhältnissen sowohl in beharrender Verortung als auch strömender Beschleunigung explizieren. Als raum- und zeitsignifizierende Verkörperungslaboratorien werden somit differente Positionalisierungen des ‚In-der-Welt-seins‘ bildkommunikativ zur Schau gestellt und so eine postdigitale Zugehörigkeit ermöglicht.
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