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Die bildungspolitische Programmatik, mit Bildung gesellschaftliche Ereignisse und Entwicklungen zu beeinflussen, führt zu höchst widersprüchlichen Prozessen in der Bildungspraxis. Ziel des Beitrags ist es, diesen spannungsreichen und komplexen Zusammenhang zwischen Bildungspolitik und -praxis theoretisch zu beleuchten und zu systematisieren. Es folgt zunächst eine Darlegung der unterschiedlichen Bedeutungen von Bildung in Bildungspraxis und Bildungspolitik, wobei "Macht" und die "Autonomie der Praxis" Kategorien verkörpern, die bildungs- und politikwissenschaftlichen Überlegungen verbinden. Darauf aufbauend systematisiert der Beitrag bildungspolitische Veränderungen entlang der institutionellen, inhaltlichen und prozessualen Dimensionen und zeigt anhand empirischer Beispiele Widersprüchlichkeiten in der Praxis. Es wird deutlich, dass es sich hierbei nicht um neue Phänomene handelt, sondern um Widersprüche der nationalstaatlichen Bildung, die sich im Kontext der globalen Bildungspolitik weiter dynamisieren und zuspitzen.



Inhalt:

1 Bildungspolitik und Bildungspraxis - ein schwieriges Verhältnis

2 Begriffliche und theoretische Grundlagen

3 Globale Tendenzen in Bildungspolitik und Bildungspraxis

4 Fazit und weiterführende Betrachtung

Literatur

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