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Die Bedürfnisse junger Menschen werden in der Europäischen Union nicht genügend beachtet. Im Europäischen Parlament etwa sind jüngere Menschen unterrepräsentiert (der Durchschnitt der Abgeordneten liegt bei 50 Jahren); ihr Wahlrecht ist an ein Mindestalter gebunden, was die Teilnahme an der Demokratie einschränkt. Die Folge: Die Anliegen junger Menschen werden oft nicht wahrgenommen. Um die Sichtweise junger Menschen in politische Prozesse einzubeziehen, wurde das Konzept des Youth Mainstreaming entwickelt. Hierzu gehören die EU-Jugendstrategie 2019–2027 und der noch zu entwickelnde Jugendtest der Europäischen Kommission. Katrin Lange, Carlotta von Westerholt und Julia Lux diskutieren den Stand des Vorhabens und was für eine erfolgreiche Umsetzung notwendig ist.
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