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Ausgangspunkt einer psychoanalytischen Pädagogik der Schule ist die Analyse und Kritik von Bildungsprozessen, denen Kinder und Adoleszente im Unterricht unterworfen sind. Im Kontext psychoanalytisch-pädagogischer Theoriebildung und auf der Grundlage psychoanalytisch-pädagogischen Verstehens wird dabei der Umgang mit emotionalen Erfahrungen zum leitenden Thema für situationsbezogene Reflexion. Durch theoretische Konzeptualisierungen und Fallvignetten erschließt der Artikel in dieser Sichtweise zunächst den Sinn und die Rahmenbedingungen für ein psychoanalytisch-pädagogisches Verständnis von Unterricht und verweist von hier aus auf verschiedene Teilaspekte einer psychoanalytisch-pädagogischen Situationshermeneutik. Eine künftige psychoanalytische Pädagogik der Schule wird so als Forschungsprogramm sichtbar, welches sich entlang der Begriffe "adoleszente Entwicklung", "pädagogischer Bezug und Beziehungsanalyse", "Setting, Rahmen und Prozess", "Raum, Zeit, Biographie" und "Vernunft des Settings" weiter entfalten lässt. -- -- Inhalt: -- 1. Jenseits einer "Psychoanalyse der Schule" -- 2. Psychoanalytisch-pädagogische Reflexion und der systemische Kontext -- 3. Die Analytik des pädagogischen Gewaltverhältnisses -- 4. Didaktische Dramaturgie im symbolischen Raum -- 5. Anmerkungen zu Coaching und Beratung in der Schule -- Literatur --
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