Grundzüge der nationalsozialistischen Wohlfahrts- und „Volkspflege“ aus Sicht nationalsozialistischer „Fachliteratur“
Grundzüge der nationalsozialistischen Wohlfahrts- und „Volkspflege“ aus Sicht nationalsozialistischer „Fachliteratur“
9,98 €
| Produktnummer: | ESOZAO13250015 |
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| Erscheinungsdatum: | 20.11.2025 |
| Umfang: | 36 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Der folgende Beitrag soll die grundlegenden nationalsozialistischen Ideen und Organisationsentwicklungen der Wohlfahrts- und Volkspflege zwischen 1933 und 1945 darstellen. Dabei soll ein Unterschied zwischen den beiden Begriffen gemacht werden, denn auch die Nationalsozialisten nutzten sie – zumindest meistens – nicht synonym. Volkspflege als ein im Wesentlichen erzieherisches und rassenhygienisches Projekt grenzten sie von der öffentlichen Fürsorge und privaten Wohlfahrtspflege ab. Nachgezeichnet wird die Entwicklung ausgehend vom Selbstverständnis der Wohlfahrtspflege in der Weimarer Republik und ihrer organisatorischen und inhaltlichen Umgestaltung nach 1933. Letzteres wird anhand einer Auswertung der Deutschen Zeitschrift für Wohlfahrtspflege (DZW), der Zeitschrift der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (Nationalsozialistischer Volksdienst, NV) wie dem „Handwörterbuch der Wohlfahrtspflege“ (Handwörterbuch) in der dritten Auflage von 1939, dem „Grundriß der deutschen Wohlfahrtspflege“ von 1939 und anderer zeitgenössischer Quellen vorgestellt. Diese Quellen geben einerseits Aufschluss über organisatorische und rechtliche Veränderungen, vor allem aber über die neue (und teilweise alte) „Fachöffentlichkeit“ und ihre ideologischen Narrative von sozialen Problemen als Folgen eines angeblichen Niedergangs der germanischen, „nordischen Rasse“.
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