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Der Beitrag konzentriert sich auf zwei Aspekte. Zum einen zeigt er, dass Edith Geheeb-Cassirer in den Landerziehungsheimen mehr war als eine Mitstreiterin ihres Ehemanns. Durch ihre praktische und pädagogische Arbeit sowie die finanzielle Unterstützung ihrer Familie schuf sie die Grundlage für das alternative Schul- und Erziehungskonzept in der Odenwaldschule und in der École d’Humanité. Zum anderen bietet der Beitrag eine kritische Reflexion der reformpädagogischen Historiografie, die die Geschlechterordnung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts fortschreibt, indem sie ausschließlich pädagogische Ideen in den Mittelpunkt ihrer Klassikergenese stellt.
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