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Christian Tollning und Nils Wenzler befassen sich hier im Beitrag mit Inklusion und Teilhabe in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA). Kinder und Jugendliche sind, so die Autoren, einer Altershierarchisierung unterworfen, die Teilhabe einschränkt. Zugleich stellen sie verschiedene Formen sozialer Ungleichheit fest, die den gleichen Effekt haben. Dagegen entwickeln sie einen kritischen Begriff von Inklusion, der gesellschaftliche Vorstellungen von Standards und Normalität hinterfragt. Inklusion ist für sie ein Klammerbegriff für eine sexismus-, rassismus-, ableismus- und klassismuskritische Praxis für die OKJA. Die Autoren greifen auf Erfahrungen aus der Praxis zurück, um Realisierungsmöglichkeiten einer so verstandenen Inklusion zu verdeutlichen. Ihnen geht es darum, den gängigen Inklusionsbegriff in der OKJA zu dekonstruieren und dann neu zu gestalten. Sie beschreiben ein Trilemma aus Empowerment, Normalisierung und Dekonstruktion und stellen konzeptionelle Eckpunkte für eine inklusivere Praxis vor.
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