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Als Handlungsmethode unterstützten Beratung und Begleitung in der Sozialen Arbeit Menschen darin, Veränderungen mit Blick auf die Selbstbestimmung zu ermöglichen. Bei der Beratung und Begleitung von migrantisierten Personen braucht es spezielle Analyseinstrumente, um der Komplexität von Problemen, mit denen sie im Gegensatz zu nichtmigrantisierten Personen konfrontiert sind, gerecht zu werden. Zu den spezifischen Problemen gehören in erster Linie die in ihrem rechtlichen Status begründeten lebensweltlichen Herausforderungen sowie die aufgrund von Diskriminierung und Ausschluss erwachsenen psychischen Probleme, aber auch die in Zusammenhang mit Flucht entstandenen Traumata. Bei vielen Personen und Familien kommen finanzielle Verpflichtungen und Schulden dazu, und bei den meisten die von ihnen geforderten Anpassungsleistungen auf mehreren Ebenen. Die Erfahrungen und Herausforderungen migrantisierter Personen sind vielfältig und facettenreich und lassen sich nicht auf der Basis von nationaler Zugehörigkeit oder angenommener kollektiver Kulturprägung bündeln. Neue methodische Ansätze, Verfahren und Konzepte zeichnen sich aus durch erhöhte diskriminierungskritische Kontextsensibilität, intersektionelle Kompetenz sowie Einfühlungsvermögen und Flexibilität.
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