Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Der Beitrag untersucht die Rolle von ungleichheitsbezogener Kritik an Schule als Grundlage aktueller bildungspolitischer Reformprogramme. Im Fokus stehen drei zentrale Förderinitiativen des BMBF: „Schule macht Stark“, „Leistung macht Schule – Transfer“ und das „Startchancenprogramm“. Analysiert werden deren Bekanntmachungen im Hinblick auf die darin enthaltene Kritik an Schule. Dabei wird zwischen allgemeiner und spezieller Schulkritik unterschieden, aus deren Zusammenspiel sich die jeweilige strategische Ausrichtung der Programme ergibt. Die Analyse zeigt, dass Reformprogramme auf impliziten Annahmen über Schule basieren, die jedoch selten explizit gemacht werden. Der Beitrag nutzt Überlegungen von Laclau und Mouffe, um die Kritik als politischen Orientierungsrahmen sichtbar zu machen.
Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...