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Dorothy Burlingham scheint vor allem nur als Lebensgefährtin von Anna Freud in die Annalen einzugehen. Bei einer intensiveren Auseinandersetzung mit ihrer Person wird jedoch deutlich, wie verwoben das Leben und Wirken der beiden Frauen war und wie Dorothy Burlingham oft nicht nur Ideengeberin für Projekte war, sondern diese überhaupt erst durch ihre vielfältigen Verbindungen und finanziellen Möglichkeiten ermöglichte. Dies betrifft sowohl die Jackson Kinderkrippe, die Burlingham-Rosenfeld-Schule in Wien und verschiedene Projekte in London, wie die Arbeit in den Kriegskinderheimen und in der Hampstead Child Therapy Training Course and Clinic als auch diverse Forschungsprojekte. Nicht nur die Arbeit und Forschung mit blinden Kindern und Zwillingen, sondern auch Anstöße für veränderte therapeutische Settings (simultane Analyse von Mutter und Kind) und die Erstellung von diagnostischen Profilen sind Dorothy Burlingham zuzuordnen.
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