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Angesichts eines Anstiegs von Fluchtzuwanderung und eines erstarkenden Rechtspopulismus werden verstärkt Zusammenhänge von Migration und Geschlecht diskutiert. Der Beitrag gibt einen Überblick über sozial- und erziehungswissenschaftliche Forschung zu Migration und Geschlecht in den letzten zehn Jahren im deutschsprachigen Raum. Relevant zeigen sich sechs Themenfelder, in denen Zusammenhänge von Migra-tion und Geschlecht analysiert werden, u.a. Familie, Gesundheit und Behinderung. Auf-gezeigt wird die Breite von Forschungsaktivitäten, aber auch thematische und theoretische Schwerpunktsetzungen und Leerstellen. Neben einigen Kontinuitäten in Themen und Theorieperspektiven zeigt sich vor allem, wie der Blick sich immer weniger auf geschlechterspezifische Erfahrungen in der Migration und vielmehr auf diskursive Dynamiken von Migration und Geschlecht richtet. Insgesamt hat sich eine intersektionale, sozialkonstruktivistische und akteurszentrierte Forschungsperspektive durchgesetzt.
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