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Minna Specht war eine politisch engagierte, philosophisch gebildete und international vernetzte Pädagogin, die sichtbare Spuren in der Bildungsgeschichte hinter-lassen hat. Specht, die unter anderem gemeinsam mit Leonard Nelson das Landerziehungsheim Walkemühle leitete, verfasste insbesondere während ihrer Zeit im Exil (Dänemark und Großbritannien) zahlreiche Texte für internationale Organisationen und Zeitschriften der Exilgemeinschaft, die als zeit- und gesellschaftskritisch scharfe und pädagogisch ambitionierte Vorstellungen für eine Schule und ein Bildungssystem frei von Abwertung und Exklusion gelesen werden müssen. In diesem Beitrag werden ihr Lebensweg, ihre wichtigsten Tätigkeiten und zentrale Elemente ihres pädagogischen Gedankengebäudes vorgestellt, das sich an den Zielen des demokratischen Zusammenlebens und internationaler Verständigung orientiert.
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