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Wie entwickelt sich ein Habituskonzept in und aus den stationären Erziehungshilfen? Im Mittelpunkt dieses Aufsatzes wird ein Beispiel eines Forschungsdesigns beschrieben, wie das Habituskonzept für die Care Leaverforschung genutzt werden kann. Bislang fand die Habitustheorie noch keinen Zugang in der Care Leaverforschung. Dabei unterliegt diese Gruppe von Menschen vielschichtigen sozialen Ungleichheitsstrukturen, die sich habituell prägend auf ihre Lebens- und Bildungswege auswirken. Um zu verstehen, welche habituellen Mechanismen in existenziellen Entscheidungen im Leben von Care Leavern greifen, benötigt es eine Forschungsmethode, die die Komplexität der Lebensläufe dieser Gruppe von Menschen einbezieht.
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