Neue und ältere Materialismen im Dialog. Zur gesellschaftstheoretischen Problematisierung der Rolle des Materiellen für das Soziale
Neue und ältere Materialismen im Dialog. Zur gesellschaftstheoretischen Problematisierung der Rolle des Materiellen für das Soziale
9,98 €
| Produktnummer: | ZTS2601049 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 30.06.2026 |
| Umfang: | 27 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
In gegenwärtigen Theoriedebatten machen neomaterialistische Ansätze geltend, dass die überkommene Soziologie aufgrund ihrer anthropozentristischen Perspektive systematisch die
Rolle des Materiellen für das Soziale verkenne. Dem wird entgegengehalten, dass sich die Soziologie immer schon mit Materialität auseinandergesetzt habe, auch jenseits des historisch-materialistischen Lagers. Insofern stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis die neomaterialistischen Ansätze zu solchen älteren Materialismen stehen bzw. stehen können. Im Artikel wird vorgeschlagen, die beiden Positionen ausgehend von einem Vergleich der jeweiligen Art und Weise ihrer Problematisierung des Materiellen
für die Analyse des Sozialen in Beziehung zueinander zu setzen. Dieses Vorgehen eröffnet die Möglichkeit auszuloten, inwiefern die Neomaterialismen produktiv an die Problematisierungsweisen historischer Soziologien in ihrem Dingbezug anschließen können. Denn über die in den älteren Soziologien identifizierbare Problematisierungsform materieller Dinge über Eigentumsfragen vermag man – so die These – eine Antwort auf den unklaren Bezug zur Gesellschaftstheorie in den Neomaterialismen zu finden.
Vice versa lassen sich dadurch aber auch kritische Rückfragen an die älteren Ansätze stellen.
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