Offene Kinder- und Jugendarbeit als Care-Arbeit: Phänomene, Analysen und Einschätzung riskanter Folgen
Offene Kinder- und Jugendarbeit als Care-Arbeit: Phänomene, Analysen und Einschätzung riskanter Folgen
4,98 €
| Produktnummer: | DJ2608320 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 14.07.2026 |
| Umfang: | 10 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Benedikt Sturzenhecker charakterisiert im dritten Beitrag die OKJA als Care-Arbeit. Er stellt zunächst einzelne Phänomene der offenen Arbeit in Jugendhäusern dar, die sich diesem Begriff zuordnen lassen. Diese analysiert er anschließend mithilfe von Kategorien aus der Care-Debatte (Gleichzeitigkeit vielfältiger Tätigkeiten; Fragmentierung, also der Mangel an Chancen, Handlungsbögen abzuschließen; viele situative Dringlichkeiten; die Unabschließbarkeit der Arbeit; Allzuständigkeit der Fachkräfte; die tendenzielle Unsichtbarkeit der Tätigkeit). Zu den strukturellen Aspekten von Care-Arbeit in der OKJA zählt der Autor u.a die spezifischen Macht- und Generationsverhältnisse, die besonderen Konfliktpotenziale der Pubertät und die umso wichtigere Emotionsarbeit in dieser Phase. Diese, so der Autor, erfordert u.a. ein anspruchsvolles Ausbalancieren von Nähe und Distanz. Sturzenhecker beschreibt wichtige Phasen von Care-Prozessen in der OKJA. Aus dieser Analyse leitet er dann Hypothesen zu (riskanten) Folgen dieser Handlungsform in der OKJA ab, die sowohl die Fachkraft und ihre Professionalität als auch Jugendliche betreffen können.
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