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Burnout ist in der Praxis häufig ein Sammelbegriff für unterschiedliche mentale Belastungen im Arbeitskontext. Blickt man genauer hin, zeigen sich oftmals längerfristige Entwicklungsprozesse im Zusammenspiel individueller Muster, relationaler Dynamiken und organisationaler Bedingungen. Unter anhaltender Belastung können sich verengte Bezugsrahmen und rigide emotionale Reaktionsmuster stabilisieren. Vor diesem Hintergrund entwickelt der Beitrag das Konzept der salutogenen Führungsarbeit als präventiven Ansatz. Auf Grundlage der Salutogenese (Antonovsky) und zentraler Konzepte der TA wird Führung als professionelle Gestaltung relationaler Arbeitskontexte beschrieben. Ziel ist es, Kohärenz zu stärken und Belastungsdynamiken frühzeitig wahrnehmbar zu machen. Der Ansatz wird entlang von fünf Kernbereichen entfaltet: Achtsamkeit, Resonanz, Sinnstiftung, Ressourcenorientierung sowie Partizipation und Autonomie. Diese werden als professionelle Haltungen verstanden, die im Führungsalltag präventiv wirksam werden können.
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