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Inzwischen gibt es auch in Deutschland einige Befunde zur Wirksamkeit verschiedener Präventionsmaßnahmen von sexualisierter Gewalt in unterschiedlichen Kontexten, jedoch ist die Frage nach möglichen Wirkungen und der Wirksamkeit von Schutzkonzepten als Strategie der institutionellen Gewaltprävention weitgehend ungeklärt. Daher sind Einrichtungen gefordert, idiosynkratische Modelle der Standortbestimmung in Bezug auf ihre eigenen präventiven Bemühungen zur Anwendung zu bringen. Im vorliegenden Beitrag wird mit IPSE (Instrument zur partizipativen Selbstevaluation präventiver Bemühungen in pädagogischen Einrichtungen) ein Instrument vorgestellt, das Einrichtungen die Möglichkeit eröffnet, die Effekte ihres gewaltpräventiven Handelns systematisch zu reflektieren und konkrete Schritte der Weiterentwicklung zu planen. Aus der Entwicklung von IPSE werden einige grundsätzliche Aspekte institutioneller Selbstevaluation theoretisch abgeleitet und in Bezug auf ihre Praxisrelevanz dargestellt. Dadurch werden Orientierungen zu der Frage vermittelt, wie sich soziale Systeme selbst beobachten können, um zuverlässige und verwertbare Informationen über ihr eigenes Handeln zu generieren.
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