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Das Sozialarbeiterische Case Management liefert einen differenzierten handlungskonzeptuellen Rahmen für eine fachliche Praxis in den Migrationsfachdiensten. Die Migrationsfachdienste sind politisch, rechtlich und ökonomisch überformt, so dass fachliche, nutzer*innenzentrierte Fragen für die Weiterentwicklung des Hilfesystems kaum Berücksichtigung finden. Mit der konzeptuellen Rahmung des Sozialarbeiterischen Case Managements ist die Arbeit der Migrationsfachdienste auf drei Ebenen (Mikro, Meso, Makro) differenzierbar. Dabei wird deutlich, dass Hilfeprozesse auf der Mikroebene durch die Meso- und Makroverhältnisse überlagert und blockiert sind. Der Beitrag stellt Überlegungen zu Meso- und Makrointerventionen als Fachimpulse für die Entwicklung eines integrierten Systems der Migrationsfachdienste an.
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